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NSU-Cup
Der NSU-CUP ist eine Berg-Rennserie für NSU-Fahrzeuge der Reihe Prinz 1000 - 1000 TT - 1200 TT und TTS, die nach dem 01.01.1967 gebaut wurden und dem Gruppe H Reglement des Deutschen Motorsport Verbandes entsprechen. WIE entstand der NSU-CUP? Nachdem die NSU‘s in den späten siebziger Jahren durch das Ende ihrer Homologation gezwungenermaßen aus den Teilnehmerlisten der verschiedenen Rennveranstaltungen verschwanden, hielten in den achtziger Jahren nur noch vereinzelte NSU-Liebhaber und Einzelkämpfer die Erinnerung an teilweise doch recht beachtliche Rennerfolge aufrecht. Um diese Einzelkämpfer zu unterstützen, die bei verschiedenen nationalen und internationalen Berg- und Slalom-Rennen gegen die Ubermacht von neueren Fahrzeugen meist vergeblich antraten, wurde 1985 erstmals ernsthaft über einen NSU-Sonderlauf nachgedacht. So wurde dann 1986 und 1987 beim Dünsbergrennen jeweils ein NSU-Sonderlauf ausgeschrieben. Auch beim Oldtimer-Grand-prix am Nürburgring gab es 1987 und ,88 einen Rundstreckensonderlauf. Im Herbst 1989 wurde im Rahmen des Rundstreckenrennens ,,Preis der Stadt Heilbronn“ ein NSU-Sonderlauf ausgeschrieben, der jedoch nur vier Teilnehmer anlockte. Trotzdem wurde dieser Sonderlauf 1990 nochmals durchgeführt. Ebenfalls 1989 wurde vom NSU-Prinz-Club Schwaben e.V. im Rahmen des nationalen Reutlinger Automobilslalom ein ,,Prinzle-Slalom“ ausgeschrieben, der in 3 Klassen aufgeteilt, sowohl Fahrer von Serien- als auch Rennautos ansprach. Die ab 1992 obligatorische Kat-Pflicht bedeutete 1991 leider das Ende des recht beliebten ,,Prinzle-Slaloms“. Bei all diesen sporadischen Rennveranstaltungen mit NSU-Teilnahme zeigte es sich, daß der NSU Prinz beim Publikum immer noch sehr bekannt und beliebt war, es gab immer häufiger Anfragen von NSU-Fahrern nach Rundstrecken- und Bergrennen. Anfang 1991 wurde durch Umfrage bei den eventuellen Interessenten ein vorläufiges Programm für die erste NSU-CUP-Saison festgelegt. Zunächst war auch geplant, analog zum Käfer-Cup ein eigenes Reglement zu erstellen. Dies hätte jedoch allein für die ONS-Genehmigung Kosten von ca. 1500,-- DM pro Jahr verursacht und war somit bei vorerst drei bis vier Teilnehmern nicht finanzierbar. Für 1991 wurden dann 3 Slalom-, 4 Berg- und 2 Rundstreckenrennen ausgeschrieben, bei denen NSU‘s im Rahmen der Gruppe H teilnahmen. Als Sponsor konnte immerhin die Firma RONAL (Alufelgen) gewonnen werden. Für die Saison ,92 wurde von den bisherigen Teilnehmern entschieden, keine Rundstreckenrennen mehr auszuschreiben, da das Interesse hieran nur minimal war. Außerdem wurde erstmals eine Einschreibgebühr erhoben und die Teilnehmer mußten bei mindestens 5 Läufen antreten, um in Wertung zu kommen. Der NSU-Club Deutschland e.V. unterstützte uns seither vor allem durch entsprechende Veröffentlichungen. 1992 gingen bei 65 verschickten Ausschreibungen leider nur 8 Nennungen ein. Es waren jetzt aber immerhin so viele, daß sich die übrigen Gruppe H - Bergcup - Teilnehmer über die jetzt wieder vermehrt auftretenden NSU‘s wunderten. Wir wurden super aufgenommen und erhielten von einem Organisator des Gruppe H Bergcup‘s die Zusage, innerhalb des Cup‘s unsere interne NSU-Wertung durchführen zu können. Bei der Siegerfeier zum Saisonende wurde erstmals die NSU-Siegerehrung mit durchgeführt. Sponsoren dieser Saison waren außer RONAL die Firmen NSU-Serien- und Rennteile Frank Mellmann, Sporttechnik H. Lücke, Küchenplanung Michael Welsch, Spiess-Tuning, NSU-Club Deutschland e.V. und der NSU-Prinz-Club Schwaben e.V. Für 1993 waren es ebenfalls wieder 8 Teilnehmer. Die ursprüngliche Erwartung von 20-25 Teilnehmern konnte leider noch nicht erreicht werden. Als bestes Einzelergebnis 1993 konnte Edgar Reich mit seinem NSU immerhin einen 3. Platz in der Klasse bis 1300 ccm beim Bergrennen Osnabrück erreichen, sehr zur Freude aller NSU-Fahrer und Schlachtenbummler. Nach einem gelungenen Testlauf im benachbarten Ausland sind für die Saison 1994 auch 2-3 Auslandsstarts fest eingeplant. Nach sechs Jahren NSU-CUP kommt 1996 langsam der stete Tropfen zu seiner Wirkung, es sind 10 Teilnehmer eingeschrieben, auch ein Teilnehmer der Youngtimer Trophy ist mit von der Partie. Der NSU-CUP wird immer internationaler, wir starten in Frankreich, Luxemburg, Schweiz und Österreich, sehr zur Freude der Veranstalter. Bemerkenswert ist auch der 3. Platz von Horst Fleischer beim Schleizer Dreieck Bergrennen. Im Jahr 1998 wird der NSU-CUP neu gestaltet: es gibt eine gemeinsame Wertung der 1000er und 1300er nach Fahrzeiten; außerdem können auch Gruppe C Fahrzeuge wie Brixner, Thurner bis 1300 ccm am NSU-CUP teilnehmen. Bei allen Veranstaltungen sind die NSU-CUP-Teilnehmer selbstverständlich mit Spannung, Spaß und guter Laune dabei, über viele Teilnehmer und Schlachtenbummler würden wir uns sehr freuen. Im Jahr 2001 wird es keinen NSU-Cup in der alten Form geben. ausgeschrieben von der Veranstaltergemeinschaft Jürgen Lätsch, Frank Altstädt und Uwe Schäf als Clubmeisterschaft. Weitere Infos unter http://www.nsu-racing.de/
Bilder NSU-Cup
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